Freundliche Spiele sind im Trend. „Mail Tail“ sticht mit seiner atmosphärischen und idyllischen Inselwelt aus der Landschaft heraus. Nicht nur die Inseln nehmen uns mit ihrem Postkartenpanorama gefangen, auch die Charaktere sind gut getroffen. Ein kleiner Fuchs trifft neu auf der Insel ein, lernt die einheimischen Tiere kennen, verplaudert sich, und muss prompt die Post austragen. Einen bleibenden ersten Eindruck hinterlassen die verschrobenen und freundlichen Einwohner*innen. Auch ihre Schwächen und Konflikte werden auf eine sehr liebenswürdige, menschliche Art ins Spiel gebracht. Briefe auszutragen wirkt eher wie eine gute Ausrede: Wir sollen das ganze Archipel bereisen. Das macht besonders viel Spaß, weil die 3D-Jump’n’Run-Steuerung so gut umgesetzt ist und sich die Pfade von Ausblick zu Ausblick winden. „Mail Tail“ lässt sich bereits sehr intuitiv steuern. Das Entdecken und Erkunden der Welt macht Spaß und ist zum Verlaufen schön. Mit dem Fuchs von hohen Klippen zu stürzen, mit einem Regenschirm durch die Lüfte zu gleiten, bleibt aufregend. Wir fiebern der sicheren Landung entgegen.

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