Deutscher Computerspielpreis 2017: Das sind die Nominierten

  • Jury nominiert 36 Spiele aus insgesamt 453 Einreichungen
  • Chance auf Rekord-Preisgeld in Höhe von 550.000 Euro
  • Preisverleihung am 26. April im Berliner Westhafen

Berlin, 13. März 2017: Zum neunten Mal ist der Deutsche Computerspielpreis (DCP) Barometer für die Innovationskraft von Computerspielen „Made in Germany“. Aus insgesamt 453 Einreichungen wählten Fach- und Hauptjurys in einem mehrstufigen Verfahren die besten Computerspiele und Konzepte des Jahres 2017. Die 36 Favoriten der Jurys haben die Chance auf ein Rekord-Preisgeld in Höhe von 550.000 Euro. Die Gewinner werden am 26. April in Berlin gekürt. Moderiert wird die Gala zur Preisverleihung von Barbara Schöneberger.

Spielspaß und Unterhaltung, Technik und Innovation, der künstlerische und kulturelle Wert oder der pädagogische Ansatz – das sind die Kriterien für die Auszeichnung beim DCP. Fach- und Hauptjurys nominierten in 13 Kategorien die besten 36 deutschen Spiele des Jahres 2017. In der 14. Kategorie, dem Publikumspreis, haben die Spielerinnen und Spieler eine eigene Kategorie, um ihren Liebling zu wählen. Das Online-Voting startet am 20. März auf www.deutscher-computerspielpreis.de und wird von einem großen Gewinnspiel begleitet.

Die Jury beim DCP besteht aus insgesamt 50 Experten der Spielebranche, Vertretern der Politik und Prominenten. Als Juryvorsitze moderierte erneut Dorothee Bär, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur und bekennende Gamerin, die vielfältigen Meinungen: „Der DCP 2017 fasziniert wie nie: Wir loben in diesem Jahr das höchste Preisgeld der DCP-Geschichte aus. Wir verzeichnen einen Einreichungsrekord und die Spiele sind so spannend, innovativ und vielfältig wie selten zuvor. Das führt zum intensivsten Wettbewerb, den wir je hatten. Der DCP leistet somit einen signifikanten Beitrag, damit innovative Computerspiele in Deutschland entwickelt werden können.“

Die nominierten Spiele in den 14 Preiskategorien (in alphabetischer Reihenfolge):

1. Bestes Deutsches Spiel (dotiert mit 110.000 Euro)
– On Rusty Trails (Black Pants Studio, Berlin / Kassel)
– Portal Knights (Keen Games, Frankfurt am Main / 505 Games, Mailand)
– Shadow Tactics – Blades of the Shogun (Mimimi Productions, München / Daedalic Entertainment, Hamburg)

Der Gewinner in der Kategorie „Bestes Deutsches Spiel“ erhält zusätzlich zum Preisgeld Medialeistungen im Gegenwert von 60.000 Euro.

2. Bestes Nachwuchskonzept
(dotiert mit insg. 90.000 Euro, 1. Platz 45.000 Euro, 2. Platz 30.000 Euro, 3. Platz 15.000 Euro)
– DYO
Fabian Golz, Oliver Langkowski, Josia Roncancio, Ragnar Thomsen, Maximilian Warsinke (HTW Berlin)
– Isometric Epilepsy
György János Droste, Juan Camilo Orjuela Lozano, Bálint Márk, Utz Stauder, (TH Köln)
– ViSP – Virtual Space Port
Timo Falcke, Sandro Heuberger, Ngoc Hoang Tran (HTW Berlin)

Die drei Preisträger in der Kategorie „Bestes Nachwuchskonzept“ erhalten zusätzlich zum Preisgeld Mentoring-Leistungen im Gegenwert von 30.000 Euro.

3. Bestes Kinderspiel (dotiert mit 75.000 Euro)
– Fiete Cars (ahoiii Entertainment, Köln)
– Portal Knights (Keen Games, Frankfurt am Main / 505 Games, Mailand)
– She Remembered Caterpillars (Jumpsuit Entertainment, Kassel)

4. Bestes Jugendspiel (dotiert mit 75.000 Euro)
– 12 Orbits (Roman Uhlig, Darmstadt)
– Code 7 – Episode 0: Allocation (Goodwolf Studio, Bonn)
– Portal Knights (Keen Games, Frankfurt am Main / 505 Games, Mailand)

5. Beste Innovation (dotiert mit 40.000 Euro)
– Fightlings (Thoughtfish, Berlin)
– Holocafé (Holocafé – Eberlei, Karger, Kreutz GbR, Düsseldorf)
– VR Coaster Rides und Coastiality App (VR Coaster, Kaiserslautern)

6. Beste Inszenierung (dotiert mit 40.000 Euro)
– Future Unfolding (Spaces of Play, Berlin)
– On Rusty Trails (Black Pants Studio, Berlin / Kassel)
– Robinson: The Journey (Crytek, Frankfurt am Main)

7. Bestes Serious Game (dotiert mit 40.000 Euro)
– Debugger 3.16: Hack’n‘Run (Spiderwork Games, Vechta)
– Meister Cody – Namagi (Kaasa health, Düsseldorf)
– Orwell (Osmotic Studios, Hamburg)

8. Bestes Mobiles Spiel (dotiert mit 40.000 Euro)
– Galaxy on Fire 3 – Manticore (Deep Silver FISHLABS, Hamburg / Koch Media, Planegg)
– Glitchskier (Shelly Alon, Hamburg)
– Twisted Lines (Megagon Industries, Berlin / München)

9. Bestes Gamedesign (dotiert mit 40.000 Euro)
– On Rusty Trails (Black Pants Studio, Berlin / Kassel)
– Robinson: The Journey (Crytek, Frankfurt am Main)
– Shadow Tactics: Blades of the Shogun (Mimimi Productions, München / Daedalic Entertainment, Hamburg)

10. Bestes Internationales Spiel (undotiert)
– The Last Guardian (Sony Interactive Entertainment)
– The Legend of Zelda: Breath of the Wild (Nintendo)
– Uncharted 4: A Thief’s End (Sony Interactive Entertainment)

11. Bestes Internationales Multiplayer-Spiel (undotiert)
– 1-2-Switch (Nintendo)
– Battlefield 1 (Electronic Arts)
– Overwatch (Activision Blizzard)

12. Beste Internationale neue Spielewelt (undotiert)
– Battlefield 1 (Electronic Arts)
– The Last Guardian (Sony Interactive Entertainment)
– Uncharted 4: A Thief’s End (Sony Interactive Entertainment)

13. Sonderpreis der Jury
Keine Nominierungen. Mögliche Gewinner in dieser Kategorie werden erst bei der Gala am 26. April 2017 bekannt gegeben.

14. Publikumspreis
Das Voting zum Publikumspreis startet am 20. März 2017 auf www.deutscher-computerspielpreis.de/publikumspreis.

Weitere Informationen zum Deutschen Computerspielpreis 2017 sind zu finden auf www.deutscher-computerspielpreis.de. Bis zur Preisverleihung am 26. April 2017 gibt es unter dem Hashtag #derDCP17 zudem regelmäßig Updates auf Twitter.

Außerdem: “Unter dem Motto “Connecting Games Business, Technology and Culture” findet vom 24.- bis 30. April die International Games Week Berlin (#gamesweekberlin) mit zahlreichen Veranstaltungen rund um Computerspiele statt. Informationen auf www.gamesweekberlin.com.

Über den Deutschen Computerspielpreis

Der Deutsche Computerspielpreis (DCP) ist der wichtigste Preis für die deutsche Games-Branche und wird seit 2009 verliehen. Mit dem DCP zeichnet die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch die Staatsministerin für Digitalisierung und das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, gemeinsam mit dem game – Verband der deutschen Games-Branche die besten Computer- und Videospiele „made in Germany“ aus. Unterstützt werden sie dabei von der Stiftung Digitale Spielekultur. Hochrangig besetzte Fach- und Hauptjurys wählen nach Aspekten wie Qualität, Innovationsgehalt, Spielspaß sowie kulturellem und pädagogischem Anspruch die besten Spiele aus. Weitere Informationen auf www.deutscher-computerspielpreis.de.

Kontakt Awardbüro

Awardbüro Deutscher Computerspielpreis
c/o Stiftung Digitale Spielekultur GmbH
Benjamin Rostalski, Tobias Lo Coco
Marburger Str. 2, 10789 Berlin
030- 29049292
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