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Ampere

Im 2D-Spiel Ampere folgt die Protagonistin auf ihrem Weg Stromkabeln, die korrekt verbunden werden müssen, um Licht zu erzeugen und das nächste Level freizuschalten. Die einzelnen Level sind modular aufgebaut, sodass durch die Kombination von Modulen (z. B. Stecker, Kabel, Hebebühnen …) zahlreiche neue Level erstellt werden können. Die Rätselmechanik ist originell und gut umgesetzt. Die Jury sieht hier – vor allem aufgrund der Modularität des Systems – Potenzial für zusätzliche Rätselmöglichkeiten und für die Integration von nutzergenerierten Inhalten aus der Spielergemeinschaft über den geplanten Level-Editor. Der Aufbau einer Community und die Einbindung der Spieler in die Spielentwicklung sind Aspekte, die sowohl etablierte Unternehmen als auch Indie-Entwickler heute berücksichtigen, um Medienaufmerksamkeit zu gewinnen, Loyalität zu fördern und zahlende Kunden zu binden – und Ampere scheint dafür gut gerüstet zu sein. Das visuelle Design von Ampere ist sehr gut umgesetzt. Texturen, Spielelemente und der Protagonist harmonieren in Farbe und Stil miteinander, und der Parallax-Effekt in den Level-Szenarien schafft erfolgreich Tiefe und dynamische Bewegung – Elemente, die in vergleichbaren 2D-Spielen oft fehlen. Das Tutorial zu Beginn ist nahtlos in das erste Level integriert, und das Zusammenspiel von Licht und Dunkelheit schafft eine stimmige Atmosphäre.

Die DCP-Jury 2021